Namensgebung und Herkunft

Die Anfänge von 2001 bis 2004

Exilanation war im Jahre 2000 der Wunsch auszuwandern, daher auch die Namensgebung. Zunächst als Solomusikprojekt 2001 in Bielefeld gegründet, entwickelte sich in den Anfangstagen eine Freundschaft zur Band Rotersand, woraus 2 gemeinsame Songs resultieren, bei denen Exilanation zusätzliche Melodien (Additional programmings) beisteuern durfte. Sowohl "Merging Oceans" als auch "Almost Violent" sind daher irgendwie die Grundsteine dieser Homepage. Daran anschließend platzierte sich Exilanation beim Musikszenemagazin Sonic Seducer "Battle of the Bands", als einer der wenigen Bands überhaupt, in allen Kategorien unter den Top 3. Im Jahre 2004 erhielt die Band ein Verlagsangebot vom AMC Alster Musikverlag, als auch einen Plattenvertrag.

Die Labeltätigkeit von 2005 bis 2011

2005 entschied man sich jedoch für ein eigenes Veröffentlichungskonzept. Exilanation gründete mit Codeline Records ein Plattenlabel, welches sich auf den Einsatz von Digitalen Wasserzeichen spezialisiert hat. Die Musik der eigenen Band, als auch anderer Künstler wurde fortan in exklusiver Form vertrieben um Urheberrechtsverletzungen zu begegnen. Ohne Werbebudget verkaufte sich das eigene Debütalbum über digitale Märkte wie iTunes weit im 4stelligen Dollarbereich. Die CD-Verkäufe waren mit einer geringen 3stelligen Auflagenzahl jedoch zu knapp bemessen und konnten deshalb auch durch Konzerte als Support für Funker Vogt komplett ausverkauft werden. Seit 2006 wurden alle weiteren Veröffentlichungen (darunter auch ehemalige Demos aus den Anfangstagen) nach dem gleichen Prinzip mit Audiowasserzeichen besonders erfolgreich geschützt und exklusiv veröffentlicht. In den Folgejahren tauchte kein neues Album der Band mehr illegal in Tauschbörsen auf. Als ein außergewöhnliches Novum veröffentlichte die Band ab 2007 ihre Musik auf USB-Sticks. Eine weitere Besonderheit folgte im nächsten Jahr, als eine Best-Of-CD komplett individuell vom Konsumenten selber zusammengestellt werden konnte (Audio-on-Demand). Die Besonderheit liegt hierbei mit Augenmerk keinen Download, sondern eine CD rein physikalisch anzubieten. Eine Abgabe mit fester Tracklist an weitere Händler war somit nicht möglich. Mit dem Werk 90 wurde nur für den engsten Freundeskreis eine CD produziert, da Exilanation eine Fortsetzung der Livetätigkeit vorerst nicht weiter beabsichtigte.

Exilanation is not dead

Durch private Umstände wurde die musikalische Tätigkeit mehr und mehr zur Nebensache. Nur selten war noch Zeit neue Songs zu schreiben. So entstand aus einer losen Internetbekanntschaft zu Alberto Bustamante, eine mittlerweile langjährige Freundschaft und zugleich ein neues Umfeld. Mit dem Album Luna konnte 2015 zudem das ungarische Label Advoxya für eine physikalische Veröffentlichung gewonnen werden. Und so geht die musikalische Weltreise als Cheguerauer weiter...


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